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20.11.2017 :: ###DRUCKVERSION###
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In die Weltspitze gekommen

von Stefan Körber

Kölner Nachwuchs Wildwasserkanuten holen 6 Medaillen bei den Junioren Weltmeisterschaften in der Schweiz

 

Nachdem die Kölner Wildwasserkanuten bereits vor einigen Wochen bei den Deutschen Meisterschaften in Kärnten / Österreich gezeigt haben, dass sie zur absoluten nationalen Spitze gehören, bekamen in der vergangenen Woche vier Nachwuchsfahrer aus Kölner Vereinen die Chance  bei den Junioren Weltmeisterschaften im Kanuwildwasserrennsport auch international  ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und sich mit ca. 200 Sportlern aus 20 Nationen zu messen.

Aufgrund ihrer herausragenden Leistungen im bisherigen Saisonverlauf hatten sich Svenja Beerschwenger und Annika Gierenz (beide RKC Köln) bei den Juniorinnen sowie Björn Beerschwenger (ebenfalls RKC) und Franz Bodewig (KSK-Team Köln) bei den Junioren für den internationalen Vergleich auf der Engelberger Aa in der Schweiz nahe Luzern qualifiziert.

Nach einem einwöchigen Vorbereitungslehrgang begannen die Weltmeisterschaften am Mittwoch, 15. Juli mit den Einzelrennen über die Langstrecke. Die erste Medaille für das deutsche Team ging zunächst nach Hamburg. Mirko Plate und Paul Weber sicherten sich ebenso souverän wie überraschend Gold im Canadier-Zweier. Im folgenden Rennen konnte Annika Gierenz im Kajak Einer der Juniorinnen mit dem dritten Platz die erste Medaille an den Rhein holen. Sie musste sich lediglich zwei Konkurrentinnen aus der Schweiz und Italien geschlagen geben.

Bei den Junioren fehlten Franz Bodewig auf dem vierten Rang hinter seinem Trierer Mannschaftskollegen Peter Schumacher nur 4/10 Sekunden zu weiterem Edelmetall. Auch der amtierende Europameister Björn Beerschwenger verpasste als Fünfter einen Platz auf dem Podest denkbar knapp.

Mit den guten Einzelergebnissen zählten die Deutschen nun zum engsten Favoritenkreis für die Team-Wettkämpfe an den beiden Folgetagen. Mussten sich sowohl die Juniorinnen als auch die Junioren als Zweite auf der Langstrecke noch den Franzosen geschlagen geben, holten Annika Gierenz (Köln), Theresa Klümper (Brühl) und Katharina Metzger (Ludwigshafen) vor den Italienerinnen die Goldmedaille in der Sprint Mannschaft. Im Rennen der Junioren taten Björn Beerschwenger, Franz Bodewig (beide Köln) und Björn Barthel (Ludwigshafen) es ihnen gleich und sicherten vor dem Team aus Frankreich ebenfalls Gold für das deutsche Team.

Bei den abschliessenden Einzel-Sprint-Wettbewerben am Samstag rundete Franz Bodewig auf der nach stundenlangen Regenfällen Hochwasser führenden Engelberger Aa mit einer Silbermedaille das gute Ergebnis aus deutscher und Kölner Sicht ab. Hatte er nach dem ersten Lauf noch auf dem dritten Rang gelegen, zog er im zweiten Lauf mit dem Franzosen Antoine Sudrie gleich und teilte damit den zweiten Platz auf dem Podest mit ihm. Annika Gierenz und Björn Beerschwenger erreichten als Fünfte bzw. als Siebter auch noch einmal beachtliche Platzierungen.

Abschließend bleibt noch Svenja Beerschwenger zu erwähnen. Sie war zwar auch mit der Nationalmannschaft in die Schweiz gereist, zog sich aber während der Vorbereitung eine Verletzung zu und konnte nicht bei den Weltmeisterschaften mit paddeln. Sicherlich hätte auch sie im Kampf um die Medaillen ein Wörtchen mitreden können.





Annika Gierenz
Björn Beerschwenger
Franz Bodewig


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